Stirlingsysteme zur dezentralen Stromerzeugung

Das Karlsruher Forschungs- und Entwicklungsbüro DR. PASEMANNN STIRLINGSYSTEME hat zwei Stirlingmotor-Varianten mit integriertem Synchrongenerator zur dezentralen Stromerzeugung entwickelt. Die erste Variante ist mit der Verbrennungswärme von Gas, Öl oder Festbrennstoffen beheizbar und kann mit einer Hausheizungsanlage kombiniert oder an den heißen Abgaskanal eines Blockheizkraftwerkes adaptiert werden (Stirlingsystem P1). Die zweite Variante wird über einen konzentrierenden Kollektor mit der Wärmestrahlung der Sonne angetrieben (Solar-Stirlingsystem P2). Der Stirlingmotor des P1-Systems besitzt Serienreife. Für das Solar-Stirlingsystem P2 sind bis zur Serienreife noch Feldtests nötig.

Die von dem P1-Stirlingsystem erzeugte elektrische Energie beträgt unter Voll-Last etwa 50 Kilowattstunden pro Tag und kann zur dezentralen Stromversorgung von Haushalten und Gehöften genutzt oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Da im Falle einer Kombination des Stirlingsystems mit einem Hausheizungskessel der Kühlwasserkreislauf des Stirlingsystems mit dem Wasserkreislauf der Heizungsanlage gekoppelt werden kann, geht die vom Stirlingsystem nicht in elektrische Energie umgewandelte Verbrennungswärme über sein Kühlwasser wieder in die Heizungsanlage und bleibt als Nutzwärme erhalten, so dass für die Erzeugung von elektrischem Strom einer elektrischen Leistung von z. B. zwei Kilowatt – bis auf geringe Wärmeleitungsverluste - auch nur eine Brennstoffmenge einer Heizleistung von rund zwei Kilowatt erforderlich ist. Das Stirlingsystem P1 ist mit einem für jeden Heizungsanlagentyp spezifischen Adapter, der den heizenden Wärmestrom in den äußeren Wärmetauscher des Stirlingsystems lenkt, auszurüsten, so dass es mit verschiedenartigen Heizungsanlagen ohne größeren technischen Aufwand kombiniert werden kann und damit auch Nachrüstungen möglich sind.

Das Solar-Stirlingsystem P2 besteht aus einem automatisch dem Sonnenstand nachgeführten Parabolspiegel aus 4 mm dickem Floatglas, in dessen Brennpunkt der Stirlingmotor positioniert ist. Der Durchmesser des Parabolspiegels beträgt 2,3 m. Das P2-System hat eine Spitzenleistung von 700 Wattpeak. In Kombination mit einem entsprechend größeren Parabolspiegel kann eine Leistung bis etwa 2 Kilowattpeak erreicht werden.

Die beiden Entwicklungen basieren auf eigenen Patenten und Gebrauchsmustern. Für die Fertigung des Stirlingsystems sind die CAD-Daten sämtlicher Bauelemente und Baugruppen in 3D-PRO ENGINEER verfügbar sowie Fertigungszeichnungen, Stückliste und Materialangaben (auf Datenträger CD).

Das Entwicklungsbüro DR. PASEMANN STIRLINGSYSTEME ist an einem Verkauf oder an der Vergabe von Lizenzen zur Produktion, zum Vertrieb und zum Gebrauch seiner Entwicklungen P1 und P2 samt zugehöriger Schutzrechte interessiert.

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DR. PASEMANN STIRLINGSYSTEME
Technologiefabrik Karlsruhe
Haid- und Neu-Str. 7
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