Inbetriebnahme der Karlsruher Solarsegel

In ihrer Art bundesweit bisher einzigartig, ist in den vergangenen Wochen eine ganz neue, innovative Form einer Photovoltaikanlage entstanden: Drei große Solarsegel bilden ein neues markantes Wahrzeichen für Karlsruhe an der neuen B10 in Hagsfeld. Sie sind 13 Meter hoch, drehbar und wenden sich immer genau der Sonne zu, von der sie ihre Energie bekommen. Sie wandern also mit der Sonne mit. Es handelt sich hierbei um eine Bürger-Gemeinschaftsanlage von rund 1.100 Stadtwerke-Kunden, die diese Anlage mit einem besonderen Aufschlag auf ihren Strompreis finanziert haben. „Auch diese Form des Bürgerengagements in Sachen Förderung regenerativer Energien ist bislang einzigartig in der Republik, und für mich ist dies die schönste Solaranlage Deutschlands“, unterstreicht Harald Rosemann, Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe. 

Sowohl die bei den Karlsruher Sonnensegeln eingesetzte raffinierte Technik als auch die Art der Finanzierung dieses Umweltbeitrags sind neu: „Mit unserem Strom-Tarifangebot NatuR plus können sich engagierte Kunden schon seit über 10 Jahren aktiv mit einem eigenen finanziellen Beitrag am Ausbau regenerativer Energien in Karlsruhe beteiligen, indem sie freiwillig 4 Cent pro Kilowattstunde mehr bezahlen“, erläutert Geschäftsführer Rosemann. „Wir legen dabei besonderen Wert darauf, mit diesen Beiträgen technisch herausragende und besonders innovative Projekte, wie die drei Sonnensegel, zu finanzieren.“ 

Dem Sonnenstand nachgeführte Photovoltaikanlagen werden neuerdings vereinzelt errichtet. In Deutschland sieht man noch recht wenige davon und es sind allesamt Anlagen „von der Stange“. Die drei Karlsruher Sonnensegel zeichnen sich durch ein bislang einmaliges Design aus und sind nicht nur technisch sondern auch architektonisch durchaus ein Highlight. Auch ist es gelungen, das international renommierte Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme / Freiburg (ISE) in die fachliche Begleitung und Funktionsüberwachung der Anlage einzubinden. Darüber hinaus danken die Stadtwerke, dass die Firma Vollack freundlicherweise ihr Gelände zur Verfügung gestellt hat, und den fc.Ingenieuren, die die Anlage entworfen haben. 

Mit der Nachführtechnik erhöht sich der Solarertrag um etwa 20 Prozent, das kann man rechnerisch simulieren. „Dies im praktischen Alltagsbetrieb über mindestens 20 Jahre nachzuweisen und Erfahrungen zu sammeln, mit welchem Aufwand dies verbunden ist, ist eines unserer Ziele. Über den reinen Erkenntnisgewinn hinaus, wollen wir mit diesen weithin sichtbaren „Vorzeigeobjekten“ aber auch Maßstäbe setzen und Nachahmer dazu anregen, umwelt- und klimafreundliche Energietechnik in anspruchsvolle architektonische Konzepte zu integrieren“, erläutert Rosemann.

DATEN UND FAKTEN

DATEN UND FAKTEN

  • 13m hoch

  • Gemeinschaftsanlage für 1100 Kunden

  • 20% höherer Solarertrag durch Nachführtechnik

KONTAKT

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